Sonntag, 8. Juni 2014

So, auch die letzte Etappe ist geschafft.
Auf der ersten langen Abfahrt habe ich mich mit einer Gruppe verfahren. Wir sind einem Pfad gefolgt, der auf einem sumpfigen Acker endete. Nachdem klar war, dass wir falsch waren, sind dann alle wie die aufgeschäuchten Hühner in verschiedene Richtungen los, um wieder den richtigen Weg zu finden. Ich habe mich an einen Fahrer mit GPS gehalten, der uns irgendwann wieder auf die Strecke gebracht hat. Da vor und hinter uns keiner zu sehen war, gab es anscheinend viele, die auf der Suche nach dem rechten Weg wahren. Das folgende 25 km Flachstück hat auch Spaß gemacht, da wir uns beim Vornefahren abgewechselt haben. In Kaprun sind wir dann 200 m vor dem Ziel abgebogen zur letzten langen Auffahrt. Bei der Hitze eine Prüfung für Körper und Geist. Haben wir aber so gebucht und so jammert auch keiner. Der Bachlertrail als letzte Abfahrt war komplett fahrbar, aber die Hände waren vom Dauerbremsen auf der Abfahrt Nahe am Krampf. Die letzten 5 km wurden nochmal schnell gefahren, da die Herde zur letzten Tränke eilte. Und im Ziel sieht man dann nur glückliche Gesichter, die 4 Tage dem Alltag davon geradelt sind.

Mit meinem Radfahren war ich sehr zufrieden. Weder die Luft noch die Motivation ist unterwegs ausgegangen.  Wir hatten 4 gute Tage. Schöne Strecken, super Wetter, ausgezeichnete Organisation der Veranstaltung und natürlich mit Rolf wieder den perfekten Reisepartner.

Ob ich noch mal ein Etappenrennen mache ist offen. In jedem Fall aber nur mit einem Mitfahrer. Und ich lasse mich leicht überreden.


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