Sonntag, 21. Juni 2015

Bike For Peaks, Tag 4

Bei der heutigen Etappe war es morgens noch ziemlich kalt, da wir aber mit dem Rad zwölf Kilometer von Hermagor nach Nassfeld (Töpolach) fahren mussten, wurden wir dann doch recht schnell warm. Stefan fuhr direkt von Hermagor über die Straße nach Weisensee, da seine Schulter doch etwas gelitten hatte und die Beine durch die gestrige Etappe ziemlich leer waren. Andreas, Markus und Ich machten uns auf zum Start und fuhren mit der Spitzengruppe "neutralisiert" die Straße bis nach Weißbriach mit. Das war ziemlich hart, denn die Jungs geben schon ziemlich Gas auf der Straße. In Weißbriach ging es dann ins Gelände und gleich mal einen richtig steilen Geröllweg 200 Hm hoch. Die weitere Etappe war recht schön um den Weisesee herum, der bei schönem Wetter bestimmt super schön im Tal anzusehen ist. Das hatten wir aber nicht, es fing an zu Regnen und wurde empfindlich kalt. Ich kam gut mit der vorderen Gruppe mit fühlte mich wirklich gut, dann wurde auf einmal das fahren schwammig. Die Luft im Vorderrad wurde immer weniger und ich hoffte, da ich ja schlauchlos fahre, das die Milch das Loch schließen würde. Doch nirgendwo am Mantel die kam Dichtmilch heraus und die Luft wurde immer weniger, also hielt ich an an versuchte den Reifen wieder auf zu pumpen. Nach wenigen Metern war wieder fast die ganze Luft aus dem Reifen und ich probierte nochmals mein Glück, leider auch ohne Erfolg. Nun musste ich doch den Schlauch, den ich zum Glück immer dabei habt montieren, nur lies jetzt meine Pumpe nach und ich bekam kaum Luft in den Reifen. Mit einem Druck von 0,5 Bar kam ich dann doch noch bis zur nächsten Verpflegungsstelle und konnte dort bis auf 1,8 Bar wieder Luft auf das Vorderrad aufpumpen.
Nach diesem Zwischenfall fing es auch noch stärker an zu regnen und es wurde immer kälter. Beine und Finger gingen immer schwerer und das fahren wurde nun zu einer mentalen Erfahrung für mich. Dann nach 71 Km war endlich im strömenden Regen und bei gefühlten 0 Grad das Ziel in Weisensee erreicht und es kam sogar die Sonne heraus. Nach einer kalten Dusche bei den Fußballern und einem guten Essen im Zielbereich waren die Strapazen dann fast vergessen.
Ich konnte trotzt meines Platten den 11ten Platz halten und bin recht zufrieden mit meiner "Bike for Peaks".
Andreas und Tino kamen auch gut durch die vier Tage, nur Markus hatte am vierten Tag solche Rückenprobleme das er das Rennen nicht beenden konnte.

Das wir dieses Jahr nur zweimal das Hotel wechseln mussten war wirklich super und die Organisation war auch wieder sehr gut. Die Strecken haben mir dieses Jahr nicht so gut gefallen, was natürlich auch am recht schlechten und kalten Wetter liegen kann.
Mit den drei Jungs, Andreas, Markus und Stefan, war es aber eine schöne Woche und wir hatten sehr viel Spaß zusammen. Eigentlich wollte ich so etwas nun nicht mehr machen, da ich doch vor den ersten Rennen ziemlich aufgeregt bin, aber mal sehen was nächstes Jahr wird. Tino wünsche ich noch viel Glück bei der "Transalp" und hoffe das er mal Samstags Zeit findet mit uns eine Runde zu fahren.

Genug geschrieben, hier noch einige Bilder des Tages:












WeißbriachW
Nassfeld (Tröpolach)
Nassfeld (Tröpolach)
Nassfeld (Tröpolach)

Freitag, 19. Juni 2015

Bike For Peaks, Tag 3

Heute hatten wir wieder eine kürzere Strecke, von Hermagor nach Tröpolach. Eigentlich sind das nur 20 Minuten, aber bei der Bike For Peaks sind das 60 Km und 2500 Hm!
Der erste Anstieg war schon recht Lang und ist mit einer kurzen Abfahrt ca. 1300 Hm am Stück gewesen. Dann ging es noch zweimal richtig ca. 300 Hm steil bergauf, mit zwei Schiebepassagen! Die Abfahrten haben mir jetzt nicht gefallen, da in den Wiesen viel Querrinnen sind und man stets Gefahr läuft über das Vorderrad abzusteigen! Nach dem dritten Aufstieg ging es dann die 1300 Hm wieder über Schotterwege bergab zum Ziel. Die letzten 150 Hm mussten nochmal über einen Skihang eine sehr engen Trail gefahren werden, bevor man im Ziel ankam. Als ich in Ziel kam hat es gerade angefangen in Strömen zu Regnen, da schmeckt dann der Nudelsalat halt etwas wässrig.
Mir persönlich hat jetzt die Strecke nicht so gefallen, da die schnellen Schotterabfahrten ca. 55 Km/h doch sehr gefährlich sind und auch keine echten Trails im Streckenprofil waren.
Aber heute sind Markus, Timo und ich fast gleich angekommen immer so ca. 3Min Abstand und 3:47 Stunden ist für den dritten Tag doch eine recht gute Zeit.
Da Stefan auch die Strecke im Turimodus gefahren ist, gibt es wieder schöne Bilder von der Strecke.


















Donnerstag, 18. Juni 2015

Bike For Peaks, Tag 2

Der erste Tag endete mit einem Schock, wie man auf dem Bild sehen kann mussten die Taschen schon um 5 Uhr 45 an der Rezeption abgestellt werden. Das bedeutet ca. 5 Uhr 30 aufstehen alles fertig machen Klamotten usw. die Tasche packen und abgeben. In Radklamotten frühstücken ist auch mal was anders!
Das Rennen ging dann auch noch bergab 10 Km neutralisiert los, was immer sehr anstrengend ist. Die Rucksackabteilung meint dann immer auf dem Gehweg bist zu Carl Platt und zu Herrn Sauser zu fahren um denen dann zu zeigen wie toll sie fahren können. Am ersten Berg gibt es dann schön was zu überholen, na ja wenn es Spass macht.
Die Etappe von Bad Kleinkirchheim nach Hermagor war leider etwas öde, lange Straßen Abschnitte und dann noch einige Kilometer flach am Fluss entlang. Die zwei Abfahrten waren auch nicht sehr anspruchsvoll aber recht schön.
Ich bin jetzt zwei mal hintereinander 11ter geworden, das ist bei  120 Grandmaster zwar recht gut, bringt mich aber leider nicht in den Startblock A1 :-(

Hier noch einige Bilder vom Tag.

Morgenstimmung, Blick vom Hotel auf Bad Kleinkirchheim

Vor dem Start ist die Welt noch in Ordnung

 Startaufstellung



Ausblicke von der Strecke

 Im Ziel schmeckt die Verpflegung!




Mittwoch, 17. Juni 2015

Noch einige Bilder aus Bad Kleinkirchheim

 Ankunft am Dienstag!

  


 

Bilder vom Start am Mittwoch Morgen!


 

Auf der Strecke


 
Pastaparty




Böses Erwachen!