Bei der heutigen Etappe war es morgens noch ziemlich kalt, da wir aber mit dem Rad zwölf Kilometer von Hermagor nach Nassfeld (Töpolach) fahren mussten, wurden wir dann doch recht schnell warm. Stefan fuhr direkt von Hermagor über die Straße nach Weisensee, da seine Schulter doch etwas gelitten hatte und die Beine durch die gestrige Etappe ziemlich leer waren. Andreas, Markus und Ich machten uns auf zum Start und fuhren mit der Spitzengruppe "neutralisiert" die Straße bis nach Weißbriach mit. Das war ziemlich hart, denn die Jungs geben schon ziemlich Gas auf der Straße. In Weißbriach ging es dann ins Gelände und gleich mal einen richtig steilen Geröllweg 200 Hm hoch. Die weitere Etappe war recht schön um den Weisesee herum, der bei schönem Wetter bestimmt super schön im Tal anzusehen ist. Das hatten wir aber nicht, es fing an zu Regnen und wurde empfindlich kalt. Ich kam gut mit der vorderen Gruppe mit fühlte mich wirklich gut, dann wurde auf einmal das fahren schwammig. Die Luft im Vorderrad wurde immer weniger und ich hoffte, da ich ja schlauchlos fahre, das die Milch das Loch schließen würde. Doch nirgendwo am Mantel die kam Dichtmilch heraus und die Luft wurde immer weniger, also hielt ich an an versuchte den Reifen wieder auf zu pumpen. Nach wenigen Metern war wieder fast die ganze Luft aus dem Reifen und ich probierte nochmals mein Glück, leider auch ohne Erfolg. Nun musste ich doch den Schlauch, den ich zum Glück immer dabei habt montieren, nur lies jetzt meine Pumpe nach und ich bekam kaum Luft in den Reifen. Mit einem Druck von 0,5 Bar kam ich dann doch noch bis zur nächsten Verpflegungsstelle und konnte dort bis auf 1,8 Bar wieder Luft auf das Vorderrad aufpumpen.
Nach diesem Zwischenfall fing es auch noch stärker an zu regnen und es wurde immer kälter. Beine und Finger gingen immer schwerer und das fahren wurde nun zu einer mentalen Erfahrung für mich. Dann nach 71 Km war endlich im strömenden Regen und bei gefühlten 0 Grad das Ziel in Weisensee erreicht und es kam sogar die Sonne heraus. Nach einer kalten Dusche bei den Fußballern und einem guten Essen im Zielbereich waren die Strapazen dann fast vergessen.
Ich konnte trotzt meines Platten den 11ten Platz halten und bin recht zufrieden mit meiner "Bike for Peaks".
Andreas und Tino kamen auch gut durch die vier Tage, nur Markus hatte am vierten Tag solche Rückenprobleme das er das Rennen nicht beenden konnte.
Das wir dieses Jahr nur zweimal das Hotel wechseln mussten war wirklich super und die Organisation war auch wieder sehr gut. Die Strecken haben mir dieses Jahr nicht so gut gefallen, was natürlich auch am recht schlechten und kalten Wetter liegen kann.
Mit den drei Jungs, Andreas, Markus und Stefan, war es aber eine schöne Woche und wir hatten sehr viel Spaß zusammen. Eigentlich wollte ich so etwas nun nicht mehr machen, da ich doch vor den ersten Rennen ziemlich aufgeregt bin, aber mal sehen was nächstes Jahr wird. Tino wünsche ich noch viel Glück bei der "Transalp" und hoffe das er mal Samstags Zeit findet mit uns eine Runde zu fahren.
Genug geschrieben, hier noch einige Bilder des Tages:
WeißbriachW
Nassfeld (Tröpolach)
Nassfeld (Tröpolach)
Nassfeld (Tröpolach)
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