Sonntag, 28. Mai 2017

Der siebte Tag

Es wurde gestern leider etwas später und da kam ich nicht direkt zum Schreiben. 450 Km mit einem Roadbook das einem mehr fehl als recht geleitet hat, waren schon abenteuerlich.
Morgens ging es in Budva bei schönstem Wetter los, nach einer endlosen Fahrt auf einer viel befahrenen Küstentrasse und einer Fährfahrt über eine Bucht, ging es endlich ins Gelände. Da das Roadbook gestern, gefühlt nachem Maya-Mondkalender gemacht wurde, hatten wir unsere Schwierigkeit den einstieg zu finden. Zum Glück kamen unsere vierrädrigen Freunde vorbei, die mit GPS-Tracks fuhren, und zeigten uns den richtigen Einstieg.
Erst ginge einige Zeit den auf recht guten Wegen den Berg hinauf um dann wieder in schöne Schotter und Geröllwege ab zu biegen.
Nach der Mittagspause wollte Andreas lieber die Straße fahren und ich schloss mich Michael an, unserer "Essensgemeinschaft". Michael fährt eine LC8, also ein schweres Gerät und zaubert diese schwere Maschine graziös die Pisten hinauf.
Da wir eine Tankstelle verpasst hatten, das Roadbook recht ungenau war und Michael seine Kupplung nachstellen musste, sind zu den 450 Km nochmal 50 extra Kilometer dazu gekommen. Durch diese kleinen Problemchen sind wir erst im 21 Uhr im Hotel in Primošten bei Split angekommen.
Die Bergwelt des zweiten Teils der Strecke war aber wieder faszinierend und der längere Weg hat sich voll gelohnt.
Andreas war auch schon im Hotel angekommen und war dann beruhigt mich und Michael ankommen zu sehen.

Hier jetzt noch die Bilder des Tages.

Fährfahrt bei schönstem Wetter

 Michael in der letzten Geländeeinheit

 Endlich im Hotel angekommen.

Auch bei einer Raid Rallye gibt eine Abschlussfeier ;-)

 Klaus Kinigardner und ein Fahrer der Rallye ;-)

Samstag, 27. Mai 2017

Der sechste Tag

Wir sind heute von Peshkopi in Albanien nach Budwa in Montenegro gefahren. Die Strecke von 350 Km und massig Höhenmeter war wirklich super.
Heute Morgen hatte es nicht geregnet, da fing der Tag doch schon mal gut an.
Dann ging es durch den einige Kilometer auf der Straße, um dann  auf einen schönen Bergpass ab zu biegen. Der Untergrund war leicht  rutschig, aber doch recht gut fahrbar. Nach einigen wunderschönen Bergpassagen auf Schotter kam ein Flussdurchfahrt, die wir aber dank eine Navigationsfehlers von mir verpasst hatten. Auf dem Roadbook stand links ab und es war eine Brücke eingezeichnet. Da war auch eine "Brücke", aber das war eine Hängebrücke deren mittlerer Pfosten schon unter spült und schief war. Ich dachte wenn die das so schreiben geht da drüber und bin ohne groß darüber nach zu denken auf die Hängebrücke und drüber. Andreas fackelte auch nicht lange und fuhr mir einfach hinterher. Als wir dann auf der anderen Seite waren sahen wir das viel Fahren unten am Fluss sich fast Bauch hohes Wasser quälten. Da hatte mein ablese Fehler den Vorteil das wir trocken und ohne Schaden am Motorrad auf der an Flussseite waren.
Nun ging es nochmal so richtig steil, nass und steinig den Berg hinauf. Dieser Abschnitt hat mir am besten gefallen, reines Motocross, Vollgas und das Hinterrad tänzeln lassen.
Auch heute waren die Aussichten in der Bergwelt wieder fantastisch,
Morgen geht es dann nochmal 400 Km zurück nach Split.

Hier noch einige Bilder des Tages.




Donnerstag, 25. Mai 2017

Der fünfte Tag

Heute ging es wieder zurück nach Albanien und zwar im Regen!
Die erste Geländeeinheit war mal was für Surfer, es war eine Rutschpartie. Hat mir aber gefallen, war mal was ohne viel Steine. Dann ging es weiter über Schotterpisten, Asphalt und Feldwege, eigentlich eine schöne Tour. Nur wir hatten halt nur Regen und es war auch nicht warm! Nach 300 Km und einer gefühlten Ewigkeit sind wir dann völlig durchnässt am Zielort angekommen.
Im Hotel gab es dann noch nicht mal warmes Wasser und Föhne, zum trocknen der Schuhe oder Kleider gab es auch keine.
Es war nicht mein Tag, Regen, kalt und kein warmes Wasser!

Aber hier doch einig Bilder.







Mittwoch, 24. Mai 2017

Der vierte Tag

Dieser Tag war für mich bis jetzt die härtste Tour, aber nicht wegen dem Offroad-Teil sonder wegen des langen Straßenabschnittes den wir fahren mussten.
In Tirana fing alles noch sonnig und warm an. Durch die sehr schwere und lange Tour am Vortag wurde das Briefing auf den Morgen 8 Uhr verlegt, wodurch sich die Startzeit auf ca. 9:30 Uhr verschob. Der erste Teil der Strecke war wieder fantastisch, viele harte Schotterwege und dann aber auch schlammige ausgefahrene Feldwege. Oben in den Bergen angekommen wurden uns wieder tolle Ausblicke in die albanische Bergwelt geboten. Doch dann fing es an zu regnen und die Wege verwandelten sich in Rutschbahnen und ausgedehnte Moorbäder wurden uns geboten ;-) Auch schöne tiefe Schlammwasser-Durchfahrten brachten unsere Kleidung an ihre Grenzen. Als wir dann endlich zum Pausenpunkt kamen, regnete es so stark  das wir das Wasser in den Stiefel hatten. Die Veranstalter rieten dann von einer Weiterfahrt der Geländeeinheit ab und empfahlen die Straße bis zur Grenze zu fahren.
Wir fuhren also die "Straße", zwar geteert doch mit Löchern gespickt. Der Regen machte die Straße recht glatt und die albanischen Autofahrer legen die Verkehrsregeln recht willkürlich aus. Als wir dann nach einer gefühlten Ewigkeit das Hotel erreichten, waren wir froh heil und ohne Schaden angekommen zu sein.
Ich hoffe das es morgen wieder besser wird.

Nun noch die Bilder des Tages: muss ich nachliefern, die Verbindung ist sehr schlecht!

Hier nun die Bilder:

Morgens war die Welt noch in Ordnung (trocken)


Bizarre Steinlandschaften in Mazedonien.

Frisch geboren

Ausblicke.







Dienstag, 23. Mai 2017

Der dritte Tag

Heute waren 320 Km zu bewältigen, recht viele harte sehr steinige Wege in fantastischer Natur. In diesen angelegenen kargen Bergwäldern siedel wirklich Menschen. Die Kühe, Schweine und Schafe laufen frei herum und die Menschen bestellen ihre kleinen Gehöfte wie vor hundert Jahren.
Die Strecke führte heute von Kulasin in Montenegro nach Tirana in Albanien. In Montenegro sind wir noch einen Pass auf ca. 2000 Meter gefahren, der oben noch Schneefelder bis in die Wege hatte. Die SSV und Quads  hatten dort ihre Probleme und eines hatte sich dann auch auf die Seite gelegt. Mit vereinten Kräften wurde es aber wieder auf die Räder gestellt und die Fahrt konnte weiter gehen.
Der Grenzübergang dauerte dieses Mal etwas länger, es ging ja über eine EU Außengrenze und die waren nicht sehr motiviert so viele Motorradfahrer einfach durch zu winken.
In Albanien ging es dann über kleinere Straßen zum Stand um ein kleines "Le Turquett" zu veranstalten, das bedeutet 8 Km durch tiefen Sandstrand. Am Ende gab es dann noch ein Verengung, der Strand wurde so schmal das nur noch ein Motorrad alleine weiter fahren konnte.
Zum Schluss gab es dann noch eine Bergetappe die es in sich hatte, ca. 50 Km ausgewaschene steile Wege mit sehr losem Schotter. 
Nun freuen wir uns schon auf morgen, wenn es nach Mazedonien geht.

Hier noch die Bilder des Tages.


















Montag, 22. Mai 2017

Der zweite Tag

Die Strecke heute war wieder super, wilde Berglandschaften und tolle Schluchten. Die Strecke führte heute von Sarajevo in Bosnien nach Kulasin in Montenegro.
Der erste Berg war doch schon recht anspruchsvoll, nasse und rutschige Schotterwege bis zum abwinken. Dann tiefe Schlammpassagen, um dann wieder auf nassen Schotterwege bergab zu fahren.
Die Strecke ging dann durch enge Täler bis zur Grenze nach Montenegro. Von dort ging es dann zu einem Stausee und dann durch viele wilde Tunnels auf eine Hochebene hinauf. Dort fing dann der 80 Km lange neuerliche Geländeteil an.
Heute war wieder alles geboten, nur die Sonne hat uns wieder im Stich gelassen.
Mal sehen was morgen kommt, 320 Km bis nach Tirana in Albanien.

Nun noch einige Bilder des Tages ;-)

 Unsere fleißigen Helfer von Kini.

SSV beim Start.

 Grenze zu Bosnien
 Fantastisch Landschaften








 Wo geht's lang?



Am Zielort angekommen.

Sonntag, 21. Mai 2017

Der erste Tag

Die Veranstalter haben eine harte Strecke versprochen und Wort gehalten.
Es ging zwar doch ca. 140 km Straße oder Sträßchen, die restlichen 200 km hatten es aber in sich. Viele ausgefahrene Schotterwege, dann ging es wieder durch Moor ähnliches Gebiet um dann in eine Hochgebirgslandschaft  zu wechsel. Da wir unserem Raodbook (also der Streckenbeschreibung) nicht genau gefolgt sind, durften wir noch eine extra harte Geländeeinheit fahren.
Nach einer Ortschaft sind wir falsch abgebogen und einen recht steilen Trail hoch, um uns dann in einem Wäldchen zu verfahren. Eine alte Bäuerin und ein Schafhirte zeigten uns dann aber einen Pfad, der über eine steile und nasse Wiese wieder zum richtig Weg führte.
Zum Glück nutzen wir das Roadbook und noch zusätzlich eine Navigationssoftware auf dem Handy von Andreas, sonst hätten wir uns heute noch öfter verfahren.
So nun noch einige Bilder und dann ab in die Kiste um für die morgige Strecke von 280 km und wieder so 2000 Hm fit zu sein.

 Erste PiPa, so sahen die Wege am Anfang der Tour aus.

 Dann mussten wir bis an die Grenze halt auf Asphalt fahren.

 Ein richtiger Grenzübergang, Kroatien nach Bosnien mit Passkontrolle usw.

 Kleine Pause an einem Stausee, der Wirt war etwas überlastet.

 Abenteuerliche Hängebrücke über den Stausee.

 Ortsdurchfahrt, man muss immer auf Traktoren und Autos aufpassen.

 Verfahren, aber schön.

 Wo geht es wieder zur richten Strecke?

Die Strecke gefunden, aber auf ca. 1700 Meter ist die Sicht doch etwas begrenzt.