Dienstag, 15. Mai 2018

Tag 3

Heute steht die längste Etappe der Illyria Raid auf dem Programm, es geht von Drilon nach Shkoder 420 km quer durch Albanien.
Wir starten in Drilon bei leichtem Regen und die Strecke ging schon nach ca. 10 km ins Gelände. Es standen gleich schöne harte steinige Waldauffahrten auf dem Programm. Ein Teil der Strecke war vom Regen in kleine Bachbette verwandelt worden, die wir dann mit viel Spaß hinauf fahren durften. Ein Teil war abgerutscht so dass die SSV und Quad's wieder einen anderen Weg fahren mussten.
Da Andreas von gestern noch genug hat und keine richtige Begeisterung für eine lange ziemlich Regenreiche Etappe aufbringen konnte, fuhren Wolfgang und ich den letzten Geländeteil der Strecke alleine. Ob das aber wirklich eine richtige Entscheidung war, bezweifeln wir immer noch. Die Geländeetappe war zwar hart, aber bei reichlich Sonnenschein und tollen Aussichten auf das albanische Bergland lies die Zeit für uns wie im Flug und fast ohne Anstrengung vergehen.
Andreas musste ca. 120 km auf albanischen Landstraßen fahren und das ist bestimmt nicht weniger angsterregend oder gefährlich.

Hier noch einige Bilder vom dritten Tag:

Tolle Auffahrten im Wald von Albanien


 Wo ist der rechte Weg

Tiefe Wasserlöcher haben wir jeden Tag

 Das Bergland von Albanien

Die Sonne lacht

Tag 2

Heute hatten eine schwere Etappe von Sarande nach Drilon mit vier harten Geländeeinheiten. Der Strecke führte uns diesmal sogar durch das nördliche Griechenland und wir hatten bei einer Deutsch-Griechin die Mittagspause. Durch den Regen der letzten Wochen waren die Bergpfade und Wege die wir fuhren ziemlich aufgeweicht und einige Hindernisse lagen auf den Wegen. An einer Stelle im Wald lag ein großer Baum auf dem Weg, den wir mit unseren Motorrädern noch ganz gut überqueren konnten. Doch für die SSV und Quad's, also die Vierradfraktion hatte es da ziemlich schwer, die haben mit einer kleinen Säge an dem 30 cm Baumstamm gearbeitet als wir vorbei kamen.
Nach ca. 260 km kam dann eine Flussdurchfahrt, die man mit einem Umweg von ca. 30 km auch umfahren konnte, was wahre Männer natürlich nicht machen.
Also haben wir erst mal eine Probedurchquerung per Fuß gemacht und einen einigermaßen brauchbaren Weg gesucht. Der Fluss war durch den vielen Regen der letzten Wochen ziemlich voll und hatte auch eine starke Strömung, aber mit vereinten Kräften und einer geschickten Wegwahl wurde alle drei Maschinen durch die "reisenden Fluten" gebracht.
Nach diesem Abenteuer setzten wir unsere Fahrt fort und dachten wir hätten das meiste geschafft, doch es kamen noch eine ca. 40 km Geländefahrt, die dann doch etwas länger dauerte. Zum Schluss kam ging noch eine 65 km Teerstraße und die Sonne ging so ganz langsam am Horizont unter, was bedeutete dass wir wieder erst um ca. 8 Uhr im Hotel ankamen.

Hier noch einige Bilder vom zweiten Tag:

 Start am Hotel

Auf dem Weg nach Griechenland

Wann kommt das Essen

und wo ist der Wein

Dort der orangene Punkt ist Andreas und da müssen wir hin

 Die letzte Maschine muss noch geholt werden

Dort müssen wir durch

 Nur noch ruhige See zu durchqueren

 Geschafft alle auf der anderen Seite

Montag, 14. Mai 2018

Tag 1

Heute hatten wir einen ruhigeren Tag, nur 360 km mit längeren Asphaltpassagen und ich nehme mir etwas Zeit zum Schreiben.

Ankunft und Überfahrt
Der Flug verlief ohne Probleme und wir trafen im Flieger noch Wolfgang Jescke, einen Enduro-Bekannten von Andreas, der auch die Illyria Raid mitfährt.
In Bari angekommen übernahmen wir unsere Mopeds von Kini und hatten ein kurzes "Briefing". Danach ging es zur italienischen Fährstation um schnell auf die Fähre zu kommen, Auffahrende sollt 23 Uhr sein. Leider hatten die Leute der Fährgesellschaft vergessen unsere Tickets zu drucken, was dazu führte, dass Andreas und ich um 22:55 unsere Tickets in den Händen hatten. Nur noch Klaus und Gabi (Kini) waren hinter uns und wir fuhren mit leicht erhöhter Geschwindigkeit zur Fähre um noch einzuschiffen!
Um 0:30 legte die Fähre dann endlich am Hafen von Bari ab, wir hätten uns also nicht ganz so beeilen müssen.

 Die Bar der Fähre :-)

Tag 1
Das waren 320km mit super langen Geländestücken, gegen Ende noch gespickt mit einer Abfahrt an einem reisenden Bergbach. Wir haben, wie von der Rallyleitung empfohlen, die erste Geländereinheit ausgelassen. Diese Etappe war loser Schlamm, der durch den Regen der letzten Wochen kaum befahrbar war.
Auch die folgenden Gelände-Etappen waren war lang, nass und hart. Auch die Abfahrt durch den Bergbach war am Ende noch mal eine Viecherei.
Diesen mussten wir mindestens 10 mal durchqueren, mit wirklich haarsträubenden Aktionen. Dabei halfen wir noch zwei KTM 950er Fahrern durch das Bachbett.
Der erste Tag war also wirklich richtig lang und hart, wir dachten schon es kann nicht viel härter werden ;-).

Hier noch einige Bilder vom ersten Tag:

Auch Brückentest standen auf dem Programm ;-)

 Schöne Auffahrt mit tollem Panorama



Samstag, 12. Mai 2018

Tag 1 und 2

So nun hab ich es doch noch geschafft und bringe euch auf den aktuellen Stand.
Nachdem Andreas und ich am Freitag in Bari eingetroffen sind, haben wir unsere Motorräder bei Kini bekommen.
Da sich alles ein wenig in die Länge zog und wir um 23 Uhr auf der Fähre nach Albanien sei mussten, wurde es am Schluss doch etwas hektisch. Da das Personal am Ticketschalter etwas überlastet war, kamen Andreas, Claudia, Klaus und ich Punkt 23 Uhr auf die Fähre.
Nach einer fast schlaflosen Nacht, ging es am Morgen auf das Motorrad und unsere kleine Motorradausfahrt konnte beginnen.
An diesem ersten Tag ging es schon gleich richtig zur Sache und wir kamen nach 320 km und etlichen Flussdurchquerungen erst um 20:30 im Biwak an.

Hier noch einige Bilder vom ersten Tag.




Da hier im Hotel das Internet etwas träge ist und ich nach zwei langen und harten Tage auch mal ordentlich schlafen will, kommen weitere Nachrichten erst übermorgen.

Sonntag, 6. Mai 2018

Illyria Raid 2018

So es ist mal wieder soweit, Andreas und ich fahren wieder die "Illyria Raid" und können es kaum abwarten!
Am Donnerstag Morgen geht es mit dem Flieger von Frankfurt nach Bari, dort werden die KTM 450 EXC von Kini übernommen.
Nachts geht es dann mit der Fähre nach Albanien, um dann morgens die Illyria Raid zu starten.

Um nicht ins kalte Wasser zu springen, konnten wir wieder im Wald von Clemens trainieren. Nochmals vielen Dank an Clemens, dass wir wieder so tolle Trainingsbedingungen hatten. 👍


Hier noch einige kurze Filmchen und Bilder von unserer Trainingsstrecke: