Dienstag, 3. April 2012

Resumee der Absa Cape Epic

So wie Andreas schon vor mir, schreibe ich hier nun auch einmal meine Gedanken zur Absa Cape Epic auf.

Als Andreas mich gefragt hat ihn zur Cape Epic zu begleiten, wusste ich zum Glück noch nicht auf was ich mich da einlasse. Da wir nur die Zeltübernachtung gebucht hatten, war die Absa Cape Epic für mich viel härter als alles was ich bis jetzt gefahren bin! Die ersten drei Nächte konnte man fast nicht schlafen vor Hitze, dann wurde es immer kälter und auch noch nass. Nachts in einem Zelt bei 10 Grad und durchnässter Bettdecke und Kissen zu schlafen, ist wirklich kein Spaß. Wenn es dann auch noch den ganzen Tag regnet, wird es wirklich brutal. Um dann am nächsten Morgen um 4:40 Uhr auf zu stehen und wieder in kalte und nasse Radklamotten zu steigen, braucht man sehr viel psychische Kraft. Für mich war diese Veranstaltung daher mehr eine psychische als eine physische Belastung.
Meine Vorbereitung war für diese Veranstaltung wirklich optimal, ich lies mich weder durch Kälte noch durch Regen von meinem Training abhalten. Auch meine Familie, Marlene, Victor und hauptsächlich Rita, hat voll hinter mir gestanden.  Dafür schon einmal ein Dankeschön von hier aus nach hause :-* :-* :-*

Für Andreas tut es mir Leid, dass ich Ihn am dritten Tag nicht überzeugen konnte zu fahren. Im nach hinein war es die leichteste Etappe der ganze Cape Epic.
Es mit Andreas wieder sehr viel Spaß gemacht, auch wenn er weit hinter seiner letztjährigen Leistung zurück gefallen war und sich dadurch jeden Tag um einiges mehr quälen musste als ich.

Auch bei mir geht es hauptsächlich darum, gesund und ohne große Verletzung wieder nach hause zu kommen. Das ich an dieser Veranstaltung mehr Spaß hatte und die Strecken wirklich super fand, liegt bestimmt auch an meiner gelungenen Vorbereitung.
Und nun möchte ich mich noch bei einem Menschen bedanken der nicht mehr unter uns ist, Hans Holzapfel.
Nur durch seinen sehr guten Trainingsplan, den er mir und Herfried zur ersten Trans Germany erstellt hat und den ich dann leicht abgewandelt für die Absa Cape Epic benutzt hatte, konnte ich diese Veranstaltung so gut meistern.
Immer hin wurde ich in den drei Etappen die ich dann alleine gefahren bin, zwei mal erster und einmal fünfter der "allein fahrenden".

Zu meinem Rad kann ich nur sagen: super. Das "Canoyn CF ultimate" hat wirklich super gehalten und alle noch so harten Schläge locker weg gesteckt. Hier geht auch ein Dank an Jan von Canyon, der mir unbürokratisch geholfen hat den Ersatzrahmen zwei Tage vor Abreise zu bekommen.

Ich würde nur jedem einem 29"MTB empfehlen, die sehr harten und steinigen Abfahrten werden damit zu einem Kinderspiel. Fahrer die ich in anderen schnellen Abfahrten stehen lies, sind auf diesen sehr ruppigen Abfahrten nur so an mir vorbei geflogen! Mein nächstes neues MTB wird sicher ein 29".



Würde ich noch einmal die Absa Cape Epic fahren, ja. Diese sehr gut organisierte Veranstaltung, mit den Menschen aus aller Welt, dem doch teilweise exotischen Essen und einer unbeschreiblichen Landschaft macht Lust auf mehr.

So, wir genießen hier nun noch die letzten Reisetage und sind auch schon wieder mit dem Rad in Laurendsford und am Strand unterwegs.

PS: Ich habe mir fest vorgenommen englisch richtig zu lernen, es ist schade wenn man sich mit den Menschen aus aller Welt nicht richtig unterhalten kann.








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